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Auf ein Neues | modebeitrag.de

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Auf ein Neues

16 März 2010 // Filed under Internet

Das Modebloggerthema ist unerschöpflich. Während sich die hiesigen Tagesblätter noch an den Grundlagen abkämpfen, wird in den USA jeden Tag ein neues Steinchen ins Rollen gebracht und die dortigen Blogger_innen sehen sich massiver Kritik ausgesetzt. Nicht unangebracht ist dabei die Kritik am kommerziellen Aspekt der Blogger_innen(aus)nutzung (der allerdings nicht erst jetzt bejammert wird). Dass die (ehrwürdige?) CFDA nun zwei der Überblogger, von denen mindestens einer sich dem Konsumismus in all seinen Blüten gänzlich verschrieben hat, als Mitglieder der nominierenden Jury verpflichtet hat, ist nach Tavigate und Vogueisierung für einige nun einfach zu viel.

Of course nobody at the CFDA respects or cares about the opinions of the likes of Tavi and Bryanboy. The designers who have crammed their front rows with footballers, movie stars and TV stars don’t care either. All that fashion cares about now is enthusiasm and that can be as uninformed as you like. Everybody in fashion knows is that it is enthusiasm and excitement, not knowledge, that sells clothes. At least for a time. And that is why the very young are so important now.

(Colin McDowell: The CFDA and the Bloggers: Why?)

Es scheint, dass der neuerliche transparente Einblick in die wahren Begebenheiten des Modegeschäfts, endlich eine Kritik desselbigen und seines Konsumismus fördert. Auch mein Orakel verrät mir, dass die Beschleunigung und Vermarktung der Mode wieder zu “den guten alten Dingen” führen wird. Die Aufhebung der Exklusivität provoziert geradezu eine neue, strengere Variante der Mode, die sich via Preis, Präsentation und Image vermehrt an eine kleine, wissende und wertschätzende Gruppe von Personen wenden wird. Irgendwann sitzen bei Christian Dior wieder nur zwölf Einkäufer_innen mit drei Journalist_innen im Defilé.

2010-03-16  ::  mary

Talkback x 7

  1. Dani
    16 März 2010 @ 12:07

    Hoffen wir, dass es die Blogger_innen(aus)nutzung nicht auch bei den Journalist_innen und Einkäufer_innen gibt. ;-)

    viele Grüße
    Dani

  2. Robert
    16 März 2010 @ 12:07

    Ich versuche ernsthaft diesen unleserlichen Text zu entziffern, aber es macht einfach keinen Spaß.

    der Blogger_innen(aus)nutzung <– jetzt bitte nochmal auf deutsch? Gehören Unterstriche in einen ordentlichen deutschen Text?

    Man kann sich kaum auf den Inhalt konzentrieren, bei diesem ganzen sprachfeindlichem Gender-Unsinn.

  3. mary
    16 März 2010 @ 15:30

    “sprachfeindlicher Gender-Unsinn” hat auch einen Strich drin! Ha, mein erster Anti-Gender-Kommentar.
    Ich gebe zu, ich habe den Unterstrich gerade erst entdeckt und bevorzuge ihn vor dem Binnen-I. Dazu muss man aber über den Tellerrand gucken. Naja. Wir sind schließlich zum Spaß hier.

  4. Robert
    16 März 2010 @ 16:06

    Einen Strich schon. Ob nun Viertelgeviertstrich, Trennstrich oder Bindestrich, die sind alle OK. Aber Unterstrich? Der Unterstrich kam wohl das erste mal direkt auf als das Internet von Normalsterblichen benutzt wurde, ging aber im laufe der Zeit glücklicherweise wieder unter.

    Natürlich kannst Du schreiben wie Du magst, aber allein dieser Satz: “Nicht unangebracht ist dabei die Kritik am kommerziellen Aspekt der Blogger_innen(aus)nutzung (der allerdings nicht erst jetzt bejammert wird). ”

    Den lese ich im Kopf so holprig, dass ich bei einem längeren Text komplett abschalten würde. Davon abgesehen das ein Binnen-I alleine schon sehr hässlich ist. Ich hasse Großbuchstaben die mitten in einem Wort auftauchen.

  5. mary
    16 März 2010 @ 16:16

    dieser text ist sicher fern von stilistischer perfektion. der satz holpert, ja ja. aber:
    ohne dir zu nahe treten zu wollen, dass er deine ästhetischen anforderungen nicht befriedigt, ist mir egal. bei der verwendung des unterstrichs / “binnenI”s geht es mir um etwas anderes.

  6. horst
    17 März 2010 @ 10:29

    aber ganz ehrlich, wer emanzipiert ist, braucht weder I noch _
    “die” blogger ist doch weiblich genug oder xoxo

  7. Daniel_K
    17 März 2010 @ 11:15

    um mal vom aspekt der ja nun wirklich nicht mehr zu führenden diskussion über die berechtigung geschlechtssensibler sprache abzusehen und zum punkt stellung zu nehmen…

    … das orakel habe ich auch im kleinen finger, und im grunde geht doch die massiv betriebene live-stream-offensive in genau diese richtung (wenn technisch völlig ausgereift):

    wenn es die streams für alle gibt, kann man die einladungen zu defilees massiv reduzieren. blogger können dann einfach screenshots weiterreichen und günstigen pr-multiplikationseffekt für die konzerne erarbeiten.