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So nicht, aber so auch nicht. Oder doch? | modebeitrag.de

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So nicht, aber so auch nicht. Oder doch?

4 Januar 2010 // Filed under Kritik + Models

jennifer-hawkins11

So richtig scheinen wenige der Publisher zu wissen, wie man mit der neuen Körperkritik und dem Interesse an neuen Idealen umgehen soll. Das V Magazine bringt eine ganze Ausgabe zum Thema, vergleicht darin aber Äpfel mit Birnen. Sie stecken die dicke Crystal Renn und die dürry Jacquelyn Jablonski in die gleiche Klamotte und lassen Nicola Formichetti zuviel Volumen in stretchiges Denim und funkelndes Leo quetschen und wollen damit beweisen, dass man auch jenseits der Kleidergröße 46 Mini und Hotpants tragen kann, wenn man immer sein Photoshop Airbrush Werkzeug dabei hat. Denn mal ehrlich, so schön geglättete Schenkel und vorteilhaft gefaltetes Bauchfett nennen in Wirklichkeit die wenigsten dieser Damen ihr eigen. Aber wie mehrmals festgestellt, geht es bei der Mode selten um die Wirklichkeit, weshalb zwischen Mager- und Fettsucht wenig existiert auf den glossy pages dieser Welt.

Die Marie Claire Australia greift die Photoshop Wut auf und glaubt mit der Platzierung eines unretouchierten Models auf dem Cover den großen Wurf in Sachen “natürliches Körperbild” gemacht zu haben. Das der Mut einer ehemaligen Miss Universe mit idealen Maßen, unberührt auf dem Einband eines Modeblättchens zu erscheinen dabei solch ein (Marketing)Lob erfährt, ist genug Kommentar zur Lage.

Nichtsdestotrotz sind dies alle Schritte in eine andere Richtung, weg vom uniformen Einheitsbrei. Wir befinden uns offensichtlich in einer Phase der Neuorientierung.

2010-01-04  ::  mary

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  1. LindaLove
    4 Januar 2010 @ 14:02

    Die curves ahead Strecke finde ich, in allen Aspekten, eines der schrecklichsten Editorials seit langem. Es nährt das Klischee des zuviel Fett in zu engen Klamotten, und freigelegtem Bauchspeck über Hüfthosen, was man ja jeden Sommer in immer grösser werdender Menge sieht. In einem Magazin will ich das nicht sehen. Vielleicht braucht es ein paar mehr gute Fotos, bis ich mit damit anfreunden kann, momentan ist es für mich noch keine Alternative zu dünnen Models.

  2. BelleOnEarth
    4 Januar 2010 @ 17:53

    schön wäre es ja wenn sich die Ansichten mal ändern