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Alle Augen gen…

4 Dezember 2009 // Filed under Design + Internet

Während deutsche Zeitungsangebote im Internet immer noch am Spiegel Online Designvorbild kleben und auch bei “Verlagsbeilagen” so gar nicht wissen, was sie tun, zeigt die New York Times mal wieder, wie das funktioniert im Internet mit dem pro-aktiv sein:

New York Times Style Magazine

Ein großartiges Re-Design vom T-Magazine.

2009-12-04  ::  mary

Talkback x 7

  1. mahret
    4 Dezember 2009 @ 12:20

    Nice! Wobei ich mich ja auch an den neuen Zeit-Auftritt gewöhnt habe und ihn nun sehr wunderbar finde. Aber ja, sonst gibt wohl noch das in vielen Teilen zu kritisierende Spiegel-Design den Ton an. Was willst Du mit dem Link auf “Fantastic” sagen? Die Optik finde ich dort übrigens grauenvoll und kann nicht verstehen, warum die Menschen bei der Welt keinen adäquaten Onlineauftritt hinbekommen und das Layout so ausschaut, als hätte der Prktikant mal was ausprobieren dürfen. Schwarzer Hintergrund geht nicht und dann die Farbkombination mit pinken Links und gelben Überschriften? Design und Inhalt gehen da so gar nicht zusammen. Schade!

  2. mary
    4 Dezember 2009 @ 12:50

    genau das wollte ich mit dem verweis auf fantastic sagen – ich kann mir den blog genau deshalb nicht zu gemüte führen.

    zeit wäre ein einigermaßen positives beispiel, das stimmt auch. ich fand deren relaunch von beginn an wunderbar.

  3. Jérôme
    4 Dezember 2009 @ 15:38

    Ein weiteres Beispiel -wenn auch TV- ist das neue Design des “Heute Journal”. Selbst wenn ZDF unter den seriösen Sendern ein innovatives Programm erstellt, so hat es mich doch stark verwundert, dass mich die Aufmachung an mein Geburtsjahr von 1981 erinneren lässt.

    Auch wenn Fantastic zu meiner Daily Fix Kategorie gehört, so sehe ich es genauso, dass allein der Name etwas sehr quick lebendiges zum Ausdruck hervorbringt. Meine Gedankenkette läuft wie folgt ab: Fantastic -> Fantastisch -> Fantasie -> Träumen -> helle Farben. Durch den Gebrauch des englischen Wortes assoziere ich allerdings weniger Fröhlichkeit, umso mehr jedoch Spannung und Frische. Der pinke Schriftzug ist demnach super, aber das Schwarz sollte durch eine freundlichere Farbe ersetzt werden. Eine Farbe, die jedoch weiterhin das Pink im Vordergrund belässt.
    Dass dieser Blog (meines Erachtens) designtechnisch nicht gut umgesetzt wurde, wundert mich, wenn ich bedenke, dass die von mir geliebte Welt am Sonntag unter die Top5 der besten Design Newspapers gekommen ist.

  4. mahret
    4 Dezember 2009 @ 15:52

    Oh ja. Das “Heute Journal” Design. Auch ganz fragwürdig! Driftet das “Designideal” in eine andere als von uns favorisierte Richtung? Und ist das etwas nur in Deutschland so?

  5. Jérôme
    4 Dezember 2009 @ 16:54

    Mahret, das gleiche habe ich mich auch schon gefragt. Vielleicht betrachten wir es auch nur zu sehr aus dem Blickwinkel unserer Generation.

    Andererseits gehören wir als Blogger zu den Menschen, die sich täglich in hohem Maße durch das WWW bewegen. Wir sehen wahnsinnig viel an Layouts, Ausstellungen, neuen Trends und darüber hinaus wissen wir, welche Websiten gut funktionieren und welche nicht, bzw. noch viel wichitger: Über welche Leserschaft die einzelnen Internetportale verfügen.
    Demnach dürfen wir sehr wohl beurteilen, was gut und was weniger gut umgesetzt wurde.

    Gestern unterhielt ich mich mit einem Freund über die Wirkung der von Blogs ausgeübten Kritikfunktion. Wir waren einer Meinung: Solange man es konstruktiv formuliert, sprich: Man aufweist, wo Schachstellen sind und vor allem wie man es besser machen könnte, ist es doch nur von Nutzen für die einzelnen Betroffenen oder Firmen.
    Ginge man jetzt zum Beispiel davon aus, “Fantastic” liest diese Kommentare, so handelt es sich ja nicht um eine Degradierung, sondern um einen Tipp zur Verbesserung ihrer Qualitäten. Schließlich möchte ich als Leser durch ein Feedback zu einem perfekten Endprodukt beitragen. Genauso würde ich es wichtig finden, würde man mir mitteilen, sofern es nicht das Konzept als Ganzes betrifft, was an meinem Blog bearbeitet werden sollte.

    Wenn es natürlich so läuft, wie im Oktober bei einem deutschen Modemagazin für Männer, in dem man einen wahnsinnig informativen und sehr bekannten Blog als Müll bezeichnet ohne es erstens zu begründen und zweitens zu sagen, was fehlt, bin ich enttäuscht vom Journalismus, der von dem Verfasser zu Tage gebracht wurde.

    Auf die Frage, ob es sich hierbei um eine internationale Erscheinungsform handelt, kann ich spontan nicht antworten. Darüber müsste ich mir erstmal noch ein paar Gedanken machen.

  6. blica
    5 Dezember 2009 @ 10:25

    das fantastic-team hatte wohl zu viel “a shaded view on fashion” intus, zumindest, was die farbliche orientierung angeht…

  7. mahret
    5 Dezember 2009 @ 10:29

    HAHA. Das mag sein :)