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		<title>Unterwegs mit Christiane Arp</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 12:27:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahret</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Ich kann nicht sagen, warum ich viel von Christiane Arp halte. Ich finde sie sympatisch und sie macht einen guten Job als Vogue Chefredakteurin &#8211; sofern man als Vogue-Chefredakteurin überhaupt einen guten Job machen kann. Möglicherweise ist es ihre nordische Kühle, die mir ein wenig entspricht und die ihr den Anschein einer stillen Beobachterin gibt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="306" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/sUKNVaCTfxc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="306" src="http://www.youtube.com/v/sUKNVaCTfxc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Ich kann nicht sagen, warum ich viel von Christiane Arp halte. Ich finde sie sympatisch und sie macht einen guten Job als Vogue Chefredakteurin &#8211; sofern man als Vogue-Chefredakteurin überhaupt einen guten Job machen kann. Möglicherweise ist es ihre nordische Kühle, die mir ein wenig entspricht und die ihr den Anschein einer stillen Beobachterin gibt, ganz anders, als z.B. eine Annette Weber, die immer ein wenig bemüht daherkommt. Was aber aktuell beim Vogue Videokanal der Website passiert, kann meine Zustimmung nicht ganz finden. Denn es scheint, als habe sich die Redaktion für die aktuelle Berliner Modewoche <em>etwas ganz besonderes</em> ausgedacht&#8230;</p>
<p><span id="more-442"></span></p>
<p>Frau Arp wurde &#8220;rund um die Uhr&#8221; begleitet von einem Kamerateam auf &#8220;einem der wichtigsten Modeevents, der Berlin Fashionweek&#8221;. Die Reise beginnt am Flughafen Tegel, wo die Chefredakteurin von Welt aus Paris ankommt  und scheinbar ganz nebenbei werden dem Betrachter auf der nun folgenden Vogue-Butterfahrt statt Heizdecken die namhaftesten Adressen der Stadt untergejubelt. Es geht um Supergesichtsbehandlungen bei irgendwelchen Superkosmetikern &#8211; &#8220;Geheimtip zum Thema Beautybehandlung&#8221;  <em>übrigens werden dort auch Angelina Jolie, Natalie Portman und Brad Pitt behandelt, wie man im Beitrag erfährt!</em> &#8211; die einem ganz nebenbei die tollsten Behandlungsmethoden: Collagenmasken, die man auf die Haut kleben kann, ein Kick an Feuchtigkeit und hautstraffend! &#8211; Gut.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-445" title="Bildschirmfoto 2010-07-10 um 13.13.41" src="http://modebeitrag.de/wp-content/uploads/2010/07/Bildschirmfoto-2010-07-10-um-13.13.41.png" alt="Bildschirmfoto 2010-07-10 um 13.13.41" width="500" height=" " /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-447" title="Bildschirmfoto 2010-07-10 um 13.16.11" src="http://modebeitrag.de/wp-content/uploads/2010/07/Bildschirmfoto-2010-07-10-um-13.16.11.png" alt="Bildschirmfoto 2010-07-10 um 13.16.11" width="500" height=" " /></p>
<p>Weiter im Text&#8230; Station 2: Das Hotel im SOHO House. Maske, Besprechung und Interview mit Arte. Station 3: Ein Modefachgeschäft&#8230; Der Geschäftsführer, der Christiane Arp schon lange kennt, über die Chefredakteurin: &#8220;Eine ausgezeichnete Stilistin&#8221;, &#8220;ein großes Gespür für Mode und Lifestyle&#8221;&#8230; 2:40 Die ersten Wort von Christiane Arp selbst gesprochen: &#8220;Der Austausch mit dem Handel ist sehr wichtig&#8221;&#8230; Nächste Station: Calvin Klein. Diane Kruger lobt Frau Arp in den höchsten Tönen: &#8220;Es gibt selten Menschen, die so viel Talent haben und trotzdem noch so natürlich und nett sind&#8221;. Der Tag klingt aus &#8211; bis in die frühen Morgenstunden &#8211; bei der Vogue Fashion Night, diese findet im Borchardt statt, das nicht weiter namentlich erwähnt wird&#8230; Nun gut. Man kann sich das so anschauen, es so hinnehmen, den säuerlichen Beigeschmack runterschlucken&#8230; Das Gefühl aber, dass das irgendwie hätte besser sein könne, bleibt.</p>
<p>Schauen wir einmal, wie es die anderen machen. Das New York Magazine lässt eines seiner Reporterinnen die Chefredakteurin der Japanischen Vogue in ihrem Hotelzimmer in New York besuchen. Anne Dello Russo ist bekannt für ihre exzentrischen Bekleidungsvorlieben. Thema: Wie packt die Grande Dame ihren Koffer? Das ist irgendwie spannend, angesichts der extravaganten Roben. Da wird eine Antwort auf eine Frage gegeben, die man sich möglicherweise einmal gestellt hat. Dello Russo plaudert fröhlich, zeigt ihren prall gefüllten Hotelzimmerkleiderschrank, die Kamera wackelt ein bisschen&#8230;</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="306" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/De6z_lqNo9Q&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="306" src="http://www.youtube.com/v/De6z_lqNo9Q&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>&#8220;The September Issue&#8221; gewährt Einblicke in den Arbeitsalltag von Anna Wintour, Chefin der Amerikanischen Vogue.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="306" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/fl-hKiWm4JI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="306" src="http://www.youtube.com/v/fl-hKiWm4JI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Carine Roitfeld öffnet die Türen zu ihrer Redaktion:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="400" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ET3QW7pz32w&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="400" src="http://www.youtube.com/v/ET3QW7pz32w&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Das kann man inhaltlich finden wie man mag. Spaß zu gucken macht es allerdings schon. Die Menschen sind irgendwie interessant, man will wissen, was sie erleben, was sie denken, wie es weitergeht.</p>
<p>Das was diese Beiträge an unterhaltender Dokumentation haben, wird im Vogue Beitrag der Produktionsfirma Kraftstoff Media zu einer verdammt drögen Berichterstattung, deren Thema beliebig austauschbar ist und plötzlich spielt es keine Rolle mehr, ob über Christiane Arp Deutschlands so called Modefrau #01 oder Christian Wullf  Deutschlands Modemann #0 gesprochen wird. *gähn* Den Werbefilmcharakter hätte der Beitrag verlieren können, wenn Frau Arp vielleicht ihre ganz persönlichen Tips gegeben hätte, erklärt hätte, warum sie so gerne zu diesem Kosmetiker hingeht und warum sie gerne in ausgerechnet diesem Hotel schläft, warum The Corner und das Quartier 210 so wichtig sind für ihre Recherche&#8230; Von ihrem vielgepriesenen Stilbewusstsein spürt man in dem Beitrag leider nichts.</p>
<p><a href="http://www.vogue.de/vogue-tv/957675/"><img class="alignnone size-full wp-image-453" title="Bildschirmfoto 2010-07-10 um 13.49.04" src="http://modebeitrag.de/wp-content/uploads/2010/07/Bildschirmfoto-2010-07-10-um-13.49.04.png" alt="Bildschirmfoto 2010-07-10 um 13.49.04" width="500" height=" " /></a></p>
<p><a href="http://www.vogue.de/vogue-tv/957675/">Tag 2</a> wird nicht besser. Der Tag beginnt auf einer Show, dann geht es zu einer Präsentation, dann wieder eine Show, dann eine Shoperöffnung. Ein bisschen Interview im Auto, dann die Ausstellung von Frida Kahlo im Gropiusbaus &#8220;Frida Kahlo hat die Mode nachweißlich beeinflusst&#8230;&#8221; die Begründung für den Besuch, bzw. als Begründung dafür, den Besuch in dem Beitrag unterzubringen &#8211; als Auflockerung sozusagen&#8230; <em>muss ja nicht immer um Mode gehen, gibt es ja eh nichts zu zu sagen</em> &#8211; &#8220;Nach dieser kulturellen Inspiration eilt man dann in die Show von Rena Lange&#8221; &#8211; der Sprecher&#8230; Stop!</p>
<p>Was ist das Problem? Ich fühle mich verarscht und ich bin erneut erschrocken darüber, was von der Vogue Leserin, bzw. Zuschauerin erwartet/gehalten wird. Nicht viel anscheinend. Nichts erfährt man in den Beiträgen, nichts wirkliches (außer dass sie sehr nett ist und klug und fähig, wohl) über die Person Chritiane Arp, nichts über die Mode, nichts über ihre Art zu Arbeiten. Wie destilliert sie dann jetzt die &#8220;Trends&#8221; aus dem Gesehenen, wie schafft es ein Designer vom Laufsteg in ihr Heft und wie sind die Arbeitsprozesse? Immer dann, wenn man den Eindruck hat, dass es interessant sein könnte, bricht das Video ab und es geht weiter zu irgendeinem Event, eine langweilende Aneinanderreihung des Berliner Schauenplans.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-458" title="Bildschirmfoto 2010-07-10 um 14.24.20" src="http://modebeitrag.de/wp-content/uploads/2010/07/Bildschirmfoto-2010-07-10-um-14.24.20.png" alt="Bildschirmfoto 2010-07-10 um 14.24.20" width="500" height=" " /></p>
<p>Sicher mag man argumentieren, dass nicht jede Frau in Deutschland so gepolt/interessiert/informiert ist, wie der durchschnittliche Modeblogleser und sich vielleicht gerade jene freuen mögen über eine Beitragsreihe, die einen internetaffinen Zuschauer vielleicht vor fünf Jahren hinter dem Ofen hervorgelockt haben mag: Konservativ und zu wenig experiemtierfreudig! Eine zu überwindende Grätsche, die liegt zwischen dem etablierten Modekonsumenten und einer neuer Generation, die andere Sehgewohnheiten entwickeln konnte.</p>
<p>Doch warum ist die amerikanische oder die französische Vogueleserin eine andere als die deutsche? Und ist sie das tatsächlich? Wohl hier liegt des Pudels Kern begraben und die Erklärung dafür, warum eine Imagefilmproduktionsfirma beauftrag wurde, eine, die sonst Kunden wie Aventis, VDI (Verein deutscher Ingenieure), Audi, Siemens und BMG bedient. Als Vorstoß in die internationale, ungeschriebene Standards gewöhnte Internetwelt der Mode ein noch zu ergründender Fail. Am Ende hat sich möglicherweise einfach niemand so wirklich Gedanken gemacht und einfach die Firma beauftrag, die man schon immer beauftragt hat. Was jetzt aber schlimmer ist, der faule Kompromiss oder die Ignoranz&#8230;</p>
<p>Auf YouTube schreibt jedenfalls ein Kommentator &#8220;interessantes Video! Soetwas müsste man mal mit﻿ berühmten Designer machen ;)&#8221;&#8230; Ist das wirklich die Klientel, die die deutsche Vogue erreichen möchte? Lieber Kommentator ich verweise Dich auf so großartige Dokumentationen über (berühmte) Designer wie die von <a href="http://www.youtube.com/watch?v=rBMtSkK9T78">Wim Wenders</a> zu Yohji Yamamoto, die von <a href="http://www.youtube.com/watch?v=cVlRXFvWzGc">Loic Prigent</a> zu Marc Jacobs oder die von <a href="http://www.youtube.com/watch?v=n22yzBmr5sY">Rodolphe Marconi</a> zu Karl Lagerfeld.</p>
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		<title>&#8220;In Berlin schaut dich keiner an&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 20:27:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahret</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[mary scherpe]]></category>
		<category><![CDATA[taz]]></category>

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		<description><![CDATA[
Montagsinterview: Die Modebloggerin Mary Scherpe: &#8220;In Berlin schaut dich keiner an&#8221; &#8211; taz.de.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.taz.de/1/berlin/berliner-koepfe/artikel/1/in-berlin-schaut-dich-keiner-an-anything-goes/"><img src='http://modebeitrag.de/wp-content/uploads/2010/07/scherpe_julia_baier.jpg' alt='' /></a></p>
<p><a href="http://www.taz.de/1/berlin/berliner-koepfe/artikel/1/in-berlin-schaut-dich-keiner-an-anything-goes/">Montagsinterview: Die Modebloggerin Mary Scherpe: &#8220;In Berlin schaut dich keiner an&#8221; &#8211; taz.de</a>.</p>
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		<title>Nix mehr Onlinegetrümmer?</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 19:24:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der einigermaßen neue Webauftritt des österreichischen Magazins Diva (Screenshot)
Vor einem halben Jahr schrieb ich über das modische Onlinegetrümmer des österreichischen Modemagazins Diva, ab jetzt darf ich eigentlich nicht mehr meckern: denn mittlerweile gibt es eine gemeinsame Webpräsenz der Magazine Wienerin, Miss, Compliment und Diva. Die wohnen alle unter dem Dach der Magazingruppe Styria Multi Media [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-433" src="http://modebeitrag.de/wp-content/uploads/2010/06/diva2.jpg" alt="diva" width="600" height="333" /></p>
<p style="text-align: left">Der einigermaßen neue Webauftritt des österreichischen Magazins <a href="http://typischich.at/home/diva/index.do"><em>Diva</em></a> (Screenshot)</p>
<p style="text-align: left">Vor einem halben Jahr schrieb ich über das modische Onlinegetrümmer des österreichischen Modemagazins <a href="http://typischich.at/home/diva/index.do"><em>Diva</em></a>, ab jetzt darf ich eigentlich nicht mehr meckern: denn mittlerweile gibt es eine gemeinsame Webpräsenz der Magazine <em>Wienerin</em>, <em>Miss</em>, <em>Compliment</em> und <em>Diva</em>. Die wohnen alle unter dem Dach der Magazingruppe <a href="http://www.styria-multi-media.com/"><em>Styria Multi Media</em></a> und sind jetzt also  unter dem Motto &#8220;4 Marken, 4 Frauentypen, eine Zielgruppe, ein Portal&#8221; unter <a href="http://typischich.at/home/diva/index.do"><em>typischich.at</em></a> online einlesbar. So wirklich überzeugt bin ich vom Endprodukt trotzdem nicht. Visuell wenig ansprechend und austauschbar wirkt das alles. Schade eigentlich, wenn ein Neubeginn im Netz so wenig konsequent durchgeführt wird.</p>
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		<title>Gruppenfoto</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 17:21:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahret</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger]]></category>
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credit: Vogue.it.
Und einmal mehr wurde sie zusammengetrommelt, eine Auswahl der Crème de la Crème der internationalen FÄSCHN-Blogger. Aktuell in Mailand am Stand von Harmont &#38; Blaine.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.vogue.it/en/shows/oddities/2010/06/harmont--blogger"><img src='http://modebeitrag.de/wp-content/uploads/2010/06/blogger_784x0.jpg' alt='' /></a><br />
<em>credit: <a href="http://www.vogue.it/en/shows/oddities/2010/06/harmont--blogger">Vogue.it</a>.</em></p>
<p>Und einmal mehr wurde sie zusammengetrommelt, eine Auswahl der Crème de la Crème der internationalen FÄSCHN-Blogger. Aktuell in Mailand am Stand von Harmont &amp; Blaine.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Virtualität vs. Realität</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 11:14:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahret</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Jean-Christophe Ammann]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[NZZ]]></category>
		<category><![CDATA[Poesie]]></category>

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		<description><![CDATA[Jean-Christophe Ammann spricht mit der NZZ über die Poesie der Kunst. An einer Stelle spricht er auch über die Recherche&#8230;   
Wenn ich eine Ausstellung vorbereite, dann gehe ich zu den Künstlern und verbringe relativ viel Zeit mit ihnen. Ich muss sehen können, wie es zu einem einzelnen Werk gekommen ist – ich muss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jean-Christophe Ammann spricht mit der NZZ über die Poesie der Kunst. An einer Stelle spricht er auch über die Recherche&#8230;   </p>
<blockquote><p>Wenn ich eine Ausstellung vorbereite, dann gehe ich zu den Künstlern und verbringe relativ viel Zeit mit ihnen. Ich muss sehen können, wie es zu einem einzelnen Werk gekommen ist – ich muss den Weg verfolgen können. Andere Kuratoren sammeln ihre Information via Internet – und suchen nach Werken, die zu dem Thema passen, das sie mit ihren Ausstellungen darstellen möchten. Die Virtualität hat da mehr und mehr den Vorrang vor der Realität.</p></blockquote>
<p>&#8230;ich frage mich nur, wieso das eine das andere ausschließt. Erst die Virtualität, dann die Realität oder wo findet Herr Ammann seine Künstler, im Künstlercafé am Montmartre? </p>
<p>via <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur_und_kunst/poesie_kunst_ist_poesie_1.6048546.html">«Poesie! Kunst ist Poesie!» (Kultur, Literatur und Kunst, NZZ Online)</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>GIRLS CAN BLOG.Anne Feldkamp of BLICA</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 13:13:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahret</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Blica]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[
Warum heißt Blica eigentlich Blica?
Unsere Autorin Anne im Interview auf GIRLS CAN BLOG.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://girlsblogtoo.blogspot.com/2010/06/anne-feldkamp-of-blica.html"><img src="http://modebeitrag.de/wp-content/uploads/2010/06/Blica2.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Warum heißt Blica eigentlich Blica?<br />
Unsere Autorin Anne im Interview auf <a href="http://girlsblogtoo.blogspot.com/2010/06/anne-feldkamp-of-blica.html">GIRLS CAN BLOG</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Das Ende des Qualitätsjournalismus</title>
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		<pubDate>Sat, 29 May 2010 19:18:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahret</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[
„Qualitätsjournalismus hat im Internet-Zeitalter nur eine Zukunft, wenn er Haltung und Meinung besitzt&#8230;“ sagt Alexander Görlach. Die Maiausgabe der Quality gibt dem Herausgeber und Chefredakteur des relativ neuen Online-Debattenprogramms The European den Raum, auf zwei Seiten das offen auszusprechen, was traditionelle Publizisten allenfalls ahnen und seltenst sich trauen auszusprechen.

Am Ende ist er endgültig, der Qualitätsjournalismus, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-412" title="Foto am 29-05-2010 um 21.10" src="http://modebeitrag.de/wp-content/uploads/2010/05/Foto-am-29-05-2010-um-21.101.jpg" alt="Foto am 29-05-2010 um 21.10" width="448" height="336" /></p>
<p>„Qualitätsjournalismus hat im Internet-Zeitalter nur eine Zukunft, wenn er Haltung und Meinung besitzt&#8230;“ sagt Alexander Görlach. Die Maiausgabe der <a href="http://www.quality.uk.com/">Quality</a> gibt dem Herausgeber und Chefredakteur des relativ neuen Online-Debattenprogramms <a href="http://www.theeuropean.de/">The European</a> den Raum, auf zwei Seiten das offen auszusprechen, was traditionelle Publizisten allenfalls ahnen und seltenst sich trauen auszusprechen.</p>
<p><span id="more-413"></span></p>
<p>Am Ende ist er endgültig, der Qualitätsjournalismus, „die Neutralität der Nachrichtensprache“. Was aber wird kommen? „Die Meinung“, so Görlach. „Die Nachricht ist kein Geschäftsmodell mehr, aber ihre Deutung. (&#8230;) In der Nische entsteht das Neue. Der Sieger ist der freche, pointierte wohlbegründete Meinungsjournalismus“, der täglich geübt wird – so mag ich meinen – im Web2.0.</p>
<p>In diesem Zusammenhang fällt mir der Artikel von Claudius Seidel ein, <a href="http://www.reporter-forum.de/index.php?id=117&amp;tx_rfartikel_pi1[showUid]=394&amp;cHash=e3cb98cffa">Die Verniedlichung der Welt</a>, in dem der FAS Redakteur Im Rahmen der Henri Nannen Preisverleihung im Feuilleton eben dieser Zeitung am 09. dieses Monats gegen die Reportage als journalistische Ausdrucksform wettert. Stefan Lebert fasst das eine Woche später in seiner <a href="http://www.reporter-forum.de/index.php?id=117&amp;tx_rfartikel_pi1[showUid]=393&amp;cHash=e849c5879b">Gegendarstellung</a> des Seidel’schen Textes sehr treffend zusammen: So spüre man beispielsweise viel zu häufig den Willen der Autoren, Literatur zu produzieren. Ein schöner Satz nach dem anderen werde geschrieben, und dabei werde vergessen, dass dies nicht die Aufgabe eines Reporters ist. Die Aufgabe eines Reporters sei das Finden einer Geschichte und das Finden der geeigneten Sprache, um diese Geschichte zu erzählen.</p>
<p>Es brodelt in der journalistischen Küche. Eine Meinung habe ich bereits im Dezember verfasst, im European (zum Thema <a href="http://www.theeuropean.de/mahret-kupka/1806-magere-models">Magermodels</a>) mit dem Glauben an die Zukunft des subjektiven Meinungsjournalismus. Und da passt sie eben auch, beim Meinungsjournalismus, die Definition der Reportage Victor Hugos, die Lebert in seinem Text anbringt: „Die Wirklichkeit, erlebt durch ein Temperament“. Was kommt als nächstes im Zuge der großen netzverursachten Genreumwälzungen? Die offizielle Wiedergeburt der personenbezogenen Kolumne? <a href="http://derstandard.at/r1252771290501/Hilpold-im-Anzug">Erste Anzeichen</a> dafür gibt es. Es bleibt jedenfalls spannend&#8230;</p>
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		<title>Die Jahrmärkte der Neuzeit</title>
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		<pubDate>Sat, 29 May 2010 15:32:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahret</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Fashionweek]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>

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credit: welt
Na wenn da das Internet nicht auch eine wesentliche Rolle spielt, bei der Ausbreitung der Modewochen. Untersuchen müsste man mal die Ähnlichkeiten zur Entwicklung von Kunstbiennalen&#8230;
Zum ganzen Artikel geht es hier.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.welt.de/lifestyle/article7683229/Modewochen-sind-die-Jahrmaerkte-der-Neuzeit.html"><img src="http://modebeitrag.de/wp-content/uploads/2010/05/mh_fwlodz_DW_Lifes_1097371g.jpg" alt="" /></a><br />
<em>credit: welt</em></p>
<p>Na wenn da das Internet nicht auch eine wesentliche Rolle spielt, bei der Ausbreitung der Modewochen. Untersuchen müsste man mal die Ähnlichkeiten zur Entwicklung von Kunstbiennalen&#8230;</p>
<p>Zum ganzen Artikel geht es <a href="http://www.welt.de/lifestyle/article7683229/Modewochen-sind-die-Jahrmaerkte-der-Neuzeit.html">hier</a>.</p>
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		<title>Yes, but this is Saint Tropes</title>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 08:18:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mary</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[
Besondere Feinfühligkeit im Umgang mit seinem neu entdeckten Lieblingsspielzeug, dem Fashion Film, hat Karl Lagerfeld bisher nicht bewiesen. Das neue Filmchen wird daran nix ändern. Dank dünner Story, flachen Dialogen, glotzenden Touristen im Hintergrund, breitgetretenen Klischees und mangelnder Schauspielbegabung von Models und anderen könnte der einzige Reiz dann in den hübsch angezogenen Damen selbst liegen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://modebeitrag.de/wp-content/uploads/2010/05/Bild-380.png" alt="Bild 380" title="Bild 380" width="570" height="328" class="alignnone size-full wp-image-402" /></p>
<p>Besondere Feinfühligkeit im Umgang mit seinem neu entdeckten Lieblingsspielzeug, dem Fashion Film, hat Karl Lagerfeld bisher <a href="http://modebeitrag.de/?p=292">nicht bewiesen</a>. Das neue Filmchen wird daran nix ändern. Dank dünner Story, flachen Dialogen, glotzenden Touristen im Hintergrund, breitgetretenen Klischees und mangelnder Schauspielbegabung von Models und anderen könnte der einzige Reiz dann in den hübsch angezogenen Damen selbst liegen. Auch wenn der Großteil sicher mit standesgemäßen Tweedjäckchen und zeitgemäßen Pelzmonstern aufwartet ist offensichtlich auch in Paris nicht mehr alles Chanel was glänzt. Ein Model taucht in <a href="http://store.americanapparel.eu/rsals302.html?cid=1091">American Apparel Bodysuit</a> auf, ein anderes in transparentem American Apparell Kleid&#8230; Naja.</p>
<p><img src="http://modebeitrag.de/wp-content/uploads/2010/05/Bild-381.png" alt="Bild 381" title="Bild 381" width="570" height="328" class="alignnone size-full wp-image-403" /></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=spN37R-eUGw">Karl Lagerfeld: Remember Now</a></p>
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		<title>Wohin die Reise geht</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 15:51:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mary</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[
Screenshot aus &#8220;Birthday Haul!&#8221; von Blair Fowler
In einem sehr ausführlichen Interview mit der Textilwirtschaft wurde mir soeben die Frage gestellt, wohin sich das Modebloggen entwickelt. Ich habe da natürlich keine Antwort und kann nur Hoffnungen formulieren. Ein Blick in die USA hilft eventuell und so kam mir der aktuelle Artikel &#8220;New Technologies of Style and [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=P8dKUy9i99o&#038;feature=player_embedded"><img src="http://modebeitrag.de/wp-content/uploads/2010/04/Bild-328.png" alt="Bild 328" title="Bild 328" width="638" height="338" class="alignnone size-full wp-image-398" /></a><br />
<em>Screenshot aus &#8220;Birthday Haul!&#8221; von Blair Fowler</em></p>
<p>In einem sehr ausführlichen Interview mit der Textilwirtschaft wurde mir soeben die Frage gestellt, wohin sich das Modebloggen entwickelt. Ich habe da natürlich keine Antwort und kann nur Hoffnungen formulieren. Ein Blick in die USA hilft eventuell und so kam mir der aktuelle Artikel <a href="http://iheartthreadbared.wordpress.com/2010/04/21/new-technologies-of-style-and-selfhood/">&#8220;New Technologies of Style and Selfhood&#8221;</a> auf <a href="http://iheartthreadbared.wordpress.com">Threadbared</a> sehr entgegen, aus dem ich hier nur kurz zum Thema zitieren möchte. Es geht im Zitat um Blair Fowler, eine 17 jährige &#8220;haul vloggerin&#8221; aus den USA. Wer mit dem Begriff &#8220;haul&#8221; nun nichts anfangen kann, dem sei gesagt, dass auch ich erst vor kurzem überrascht über diesen Begriff stolperte. &#8220;Haul&#8221; bezeichnet das Berichten über Shoppingtrophäen in Videos. Ich persönlich kann nicht mehr als 20 Sekunden dieser seichten Labereien schauen, das scheint aber durchaus eher selten zu sein, denn Blair Fowlers Videos verzeichnen durchschnittlich 300.000 Views. </p>
<blockquote><p>Child entrepreneurs like Fowler (she’s an older teenager but she also has a 7 year-old sister who’s vlogging) is suggestive of the ways in which Web 2.0 technologies are dissolving the boundaries between labor and play, is reliant on child labor, and is capitalizing free and democratic spaces – (&#8230;) Fowler’s devotion to vlogging led her to quit attending regular classes at her high school (she’s now home-schooled) to focus on shopping (&#8230;)</p></blockquote>
<p>Es ist natürlich etwas überraschend Begriffe wie &#8220;child entrepeneurs&#8221; oder &#8220;child labor&#8221; in diesem Zusammenhang zu lesen, aber sie zielen nicht in eine falsche Richtung, so meine ich. Besonderes Augenmerk verdient dieses Phänomen aufgrund der massiven Aufmerksamkeit, die es generiert. Blair Fowlers inhaltsloses Geseier hat Millionen Fans. Und wenn dahin die Reise geht, möchte ich vorher gern aussteigen. </p>
<p>Bitte weiterlesen: <a href="http://iheartthreadbared.wordpress.com/2010/04/21/new-technologies-of-style-and-selfhood/">&#8220;New Technologies of Style and Selfhood&#8221;</a> von Minh-Ha T. Pham</p>
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